IB-Stmk-Leiter Luca Kerbl im Gespräch

Luca Kerbl ist engagierter Aktivist der IBÖ und leitet seit 2016 die Bewegung in der Steiermark. Er hat eine Lehre als Zerspanungstechniker abgeschlossen und nach der Abendmatura mit dem Studium von BWL und VWL begonnen. Im folgenden Interview erzählt Luca ein wenig von sich und seinen Erlebnissen in der Identitären Bewegung:

Hallo Luca! Für die Leute, die dich noch nicht kennen: Erzähl uns ein bisschen was von dir. Wie alt bist du, woher kommst etc.?

Servus! Ich bin mittlerweile 26 Jahre alt und komme aus dem idyllischen Fohnsdorf, das in der Obersteiermark im ehemaligen Bezirk Judenburg, nun Murtal, liegt. Dort war ich seit meinem 17. Lebensjahr politisch aktiv und auch für einige Zeit als Gemeinderat tätig.

Wie wurdest du politisiert und wie bist du schließlich zur IB gekommen? Gab es ein spezielles Ereignis in deinem Leben, das dich zu diesem Schritt veranlasst hat?

Es gab genügend Ereignisse, warum ich politisch aktiv geworden bin. Der wichtigste Grund dafür war für mich immer der Große Austausch, der überall sichtbar ist und mir jeden Tag mit all seiner Wucht ins Auge springt. Auch die opportunistische Haltung und Unfähigkeit der meisten Politiker stachelte mich immer zu neuen Taten an. Zur IB an sich bin ich schon in der Gründungszeit über einen guten Freund in Graz gekommen.

Warum genau engagierst du dich in der IB?

In unserer heutigen Zeit bleibt uns gar keine andere Wahl, als unsere Stimme zu erheben und Taten folgen zu lassen. Unser Europa, Österreich, unsere Steiermark steht vor einer historischen Einmaligkeit. Niemals zuvor gab es so einen Selbsthass und so eine geförderte Selbstaufgabe wie heute. Viele Kräfte arbeiten an der Selbstabschaffung des eigenen Volkes und dagegen muss man ankämpfen.

Du bist bei fast allen Aktionen der IB dabei. Welche ist dir am meisten in Erinnerung geblieben, und warum?

Ja und bei jeder weiteren wird es wieder so sein, egal ob physisch anwesend oder mit dem Herzen. Jede Aktion für sich war immer eine Steigerung und ist mir daher auch jedes Mal sehr stark im Gedächtnis geblieben. Ich kann mich an die erste Stickeraktion genauso gut erinnern wie an das erste Transparent, das ich mit anderen Aktivisten aufgehängt habe. Die größten Aktionen waren für mich jedoch unbestreitbar die „Dachbesteigung“ der Grünen-Parteizentrale in Graz und die erste Mission von Defend Europe in Sizilien, da diese Aktionen eine ganz andere Intensität und Vorbereitung hatten.

Warum sollte ein Patriot in der IB aktiv werden?

Die Frage ist an und für sich für mich falsch gestellt. Die Frage für jeden Patrioten sollte lauten: Warum bin ich noch nicht aktiv, obwohl ich all die Probleme in meinem Heimatland sehe?

Und zum Schluss nenne uns bitte noch deine drei Lieblingsbücher.

Hm, schwierig zu sagen. Mit Sicherheit gehört dazu das „Heerlager der Heiligen“, das mit einer ungemeinen Brutalität einem die Wahrheit ins Gehirn hämmert. Außerdem noch „From Dictatorship to Democracy“ , eine gute Abhandlung über den gewaltlosen Widerstand, und schließlich „Die Geächteten“ von Ernst von Salomon.

Danke fürs Gespräch!