Klarstellungen zur Demonstration am 6.6.2015 in Wien-Favoriten
in Allgemein
Bezüglich unserer Demo vom 06.06.2015 wollen wir ein paar Falschmeldungen richtigstellen.
Route und Teilnehmerzahlen
Im Rahmen der Berichterstattung über unsere Demo „Stoppt den Großen Austausch!“ wurden viele verschiedene Teilnehmerzahlen genannt. Hierzu möchten wir klarstellen, dass es aufgrund des raschen Ablaufs natürlich keine Möglichkeit zum ruhigen Durchzählen gab, aber nach realistischen Schätzungen ca. 400 Personen an unserer Demonstration teilnahmen.
Weiters wurde behauptet, wir hätten die Route, die wir uns vorgenommen haben, nicht gehen können. Wir möchten richtigstellen, dass der Reumannplatz der gewünschte Ort unserer Abschlusskundgebung und Ziel der Demoroute war. Das wurde bereits zu Beginn und vor irgendwelchen „Blockaden“ entschieden. Insbesondere, da er sich aufgrund der dortigen U1-Station perfekt für den sicheren Abtransport eignete. Der offiziell angemeldete Verteilerkreis war eine Finte, damit die Blockaden der Linken sich nicht auf auf den Reumannplatz konzentrierten und wurde von uns niemals ernsthaft in Erwägung gezogen. Unser Vertrauen auf die Flexibilität der Einsatzleitung und die Naivität der Störer erwies sich als richtig - wir gingen unblockiert bis zum gewünschten Abfahrtsort.
Zum Verlauf der Demonstration
Unsere Demonstration verlief friedlich und ohne irgendwelche Gewalt durch Identitäre. Von Seiten der gewaltbereiten Gegendemonstranten aus dem Umfeld von „Offensive gegen Rechts“ (OGR) und „Autonome Antifa Wien“ hagelte es hingegen Wurfgeschosse: darunter Steine, Batterien, Farbbeutel, Gläser, Böller, Flaschen und Brandsätze.
Zum Glück kam es zu keinen schweren Verletzungen. Unseres Wissens nach wurde jedoch ein Polizist in Folge eines Steinwurfs verletzt. Auch auf unserer Seite gab es mehrere Leichtverletzte.
Lediglich ein von der Antifa geworfener Feuerwerkskörper wurde von Aktivisten reflexartig zurückgeworfen, als er mitten in unserem Zug, in dem sich auch ältere Menschen und Kinder befanden, landete. Aussagen, wonach Identitäre selbst Gegenstände geworfen hätten, sind falsch und, sofern sie nicht mit Bildmaterial belegbar sind, Verleumdungen.
Nach der Demo
Nach der Demo wurde von Seiten der Antifa im 10. Bezirk eine Hetzjagd auf ein paar ausländische Identitäre veranstaltet, welche sich in der Gegend aufhielten. Im Blog „Fisch und Fleisch“ berichtet ein Augenzeuge darüber.
Am Praterstern machten wir in Gegenwart der Presse ein Gruppenphoto und wollten im Anschluss mit den Teilnehmern in ein Lokal weitergehen. Kurz nach dem Gruppenphoto kam es zu Provokationen von Seiten vermummter Linksextremer.
Diese provozierten und attackierten unsere Teilnehmer. Es kam zu Sprechchören, woraufhin unsere Ordner eine Menschenkette bildeten, um die Gruppen zu trennen, und unsere Leute zum Abmarsch bewegten. Ein Plakat und Dosen wurden hin und hergeworfen. Wir verständigten sofort die Polizei und konnten, trotz der Provokation der Antifa, die Lage unter Kontrolle behalten.
Als unsere Gruppe gerade am Weggehen war, traf eine, von einem Linksextremen geworfene, volle Bierdose einen unserer Teilnehmer am Ohr.
Er machte kehrt um den Werfer zur Rede zu stellen, worauf ihn einer der Linken mit einem Faustschlag attackierte und so die eigentliche Schlägerei begann. Daraufhin eskalierte die Situation für wenige Sekunden.
Erster (geblockter) Schlag der Schlägerei kommt von der Antifa. Zu viert gehen sie auf den Teilnehmer los.
Unsere Ordner gingen sofort dazwischen und trennten die Konfliktparteien und halfen den Linksextremen, die uns attackiert hatten, aus dem chaotischen Handgemenge. Ebenso wurde von unserer Seite sofort die Rettung gerufen.
Als wir im Lokal angelangt waren, sammelte sich schließlich eine Gruppe Antifas und drohte, mit Gewalt ins Lokal einzudringen. Identitäre mussten mit der Bildung einer Kette die Gäste im Lokal vor dem Eindringen der Aggressoren schützen. Der Lokalbesitzer musste schließlich die Türen zur besten Geschäftszeit mit Draht verriegeln.
Wieder kam es zu Würfen von Gegenständen, wobei offenbar ein ausländischer Teilnehmer einen Aschenbecher warf, der diesem Video zufolge aber schadlos am Boden landete. Es wurde, allen gesichteten Material nach, kein Journalist dadurch verletzt, wie fälschlich behauptet wurde.
Um die Lage zu deeskalieren, entschieden wir uns, den Ort zu verlassen. (Da es bei den Antifas üblich ist, Lokale, in denen wir einkehren, mit Farbe zu beschmieren, halten wir fest, dass der Eigentümer nicht wusste, wer wir sind und in keinster Weise etwas mit der IB zu tun hat.) Die Polizei musste am Ende Hundestaffeln gegen die Linksextreme einsetzen, damit die Gäste in Ruhe das Lokal verlassen konnten.
FAZIT:
Wir danken der Polizei für ihre hervorragende Arbeit bei größter Hitze und unter schwersten Bedingungen. Wir danken ebenso unseren Teilnehmern für die ausgezeichnete Geduld und Disziplin während der Demo. Trotz permanenter Provokation und feigen Wurfattacken der Linksextremen blieben wir völlig friedlich und es ging keinerlei Gewalt vom identitären Demozug aus. Die Demo war nach der Abschlusskundgebung offiziell beendet, aufgrund der Menschenjagd der frustrierten Antifas im 10. Bezirk fühlten wir uns weiter für die Teilnehmer verantwortlich und wollten sie möglichst weit vom Demoort wegbringen. Die Antifa suchte aber weiterhin die Konfrontation und Eskalation und fuhr uns nach.
Der Zwischenfall am Praterstern, wo unsere Gruppe völlig friedlich ein abschließendes Foto machen wollte, geht voll und ganz auf ihre Provokationen und Aggressionen zurück. Trotzdem gelang es unseren Ordnern anfangs, die Teilnehmer, die vorher stundenlang in brennender Hitze den feigen Attacken der Linken ausgesetzt waren, zu beruhigen. Dass gerade in diesem Moment, in den Abzug hinein die Antifa mit dem Wurf einer vollen Bierdose den Zorn der Menge zum Überlaufen brachte und der „Geduldsfaden“ endgültig riss, zeigt, dass sie diese Eskalation gezielt gesucht haben um die erwünschten Bilder zu erhalten.
Die Antifas hatten offenbar gar nicht bedacht, dass in dem Moment keine Polizeisperre da war, hinter der sie sich mit ihren feigen Attacken verstecken und in die sie die wütenden Demonstranten „hineinlocken“ konnten. So kam es zu den bedauerlichen Vorfällen und den unschönen Bildern. Diese Gewaltreaktion ist selbstverständlich durch die Provokationen der Antifa auf keinen Fall zu rechtfertigen. Die Behörden werden entsprechend den zahlreichen vorhandenen Beweisen die Gesetze vollziehen. Gerade aber in Anbetracht der Tatsache, dass identitäre Ordner die Streitenden unparteiisch trennten, sogar eigene Leute maßregelten und die Antifas sofort aus der Gefahrenzone schafften, zeigt eines klar: Die Gewalt ging nicht „von der IB“ und schon gar nicht von unserer Demonstration aus, wie an einigen Stellen behauptet wird. Wir sind froh, dass es zu keinen schweren Verletzungen kam und unsere Ordner die kritische Lage so rasch in den Griff bekamen. Gottseidank ist es aber der Antifa nicht gelungen, mit ihrer Eskalationstaktik nach dem „hit&run“-Schema, den Erfolg unserer Demonstration zu überschatten.
Wir haben nicht nur unsere Teilnehmerzahlen verdoppelt und wieder eine europaweite Mobilisierung mit Vertretern aus Frankreich, Deutschland, Italien, Tschechien und der Schweiz erreicht. Wir sind auf der anvisierten Route durch einen Bezirk gezogen, den viele Wiener schon „aufgegeben“ haben. Wir wollten damit ein Zeichen gegen Asylchaos, Masseneinwanderung und Islamisierung, gegen den Großen Austausch der Österreicher durch Fremde setzen. Zugleich zeigten wir mit dieser Demo und anderen spektakulären Aktionen unserer Kampagne, dass Patrioten ab jetzt den öffentlichen Raum nicht mehr allein linken Chaoten überlassen. Diese Rückeroberung und „Reconquista“ ist uns am 6.6.2015 mehr als gelungen. Wir sind durchgekommen und haben ein einmaliges, starkes Zeichen gesetzt, das jeder Wiener versteht und an das man sich noch lange erinnern wird.
Gleichzeitig hat uns der gewalttätige Protest der Linksextremen wieder gezeigt, wie vergiftet in diesem Land das Klima gegen Patrioten bereits ist. Hetzkommentare und Gewaltaufrufe wie unlängst von Rudi Fußi bereiten den Boden für die schrankenlose, feige Gewalt der Antifa.
Sie nahmen am 6.6.2015 bewusst in Kauf, unzählige Männer, Frauen und Kinder mit ihren Wurfgeschossen schwer zu verletzten. Ihre (gescheiterten) Blockadeversuche und ihre lächerlichen Störungen nach der Demo, provozierten einen Polizeieinsatz mit horrenden Kosten. Ohne diese Krawall- und Gegendemos hätte es an diesem Tag keinen einzigen verletzten Polizisten, Patrioten oder Linksextremen, sowie keine Sachbeschädigungen gegeben und dem Steuerzahler wären keine Kosten entstanden. Es kann nicht sein, dass gewaltbereite Gruppen das Demonstrationsrecht ausnutzen um es Andersdenkenden zu nehmen. Wir fordern daher abermals das Verbot von Demonstrationen, die erkennbar zu Blockaden und Gewalt aufrufen oder deren einziger Zweck die Behinderung und Störung anderer Kundgebungen ist, und weiträumige Sperrzonen zu errichten. Die Alternative wäre, als Patriot gar nicht mehr auf die Straße zu gehen - das ist für uns natürlich keine annehmbare Alternative. Wir kommen wieder und holen uns Stück für Stück unsere Stadt zurück.

