Treffen in Salzburg
Salzburg. Am vergangenen Freitag fand der erste Stammtisch der Salzburger Ortsgruppe (Identitäre Bewegung Salzburg) im neuen Jahr statt. Gastredner war der Wiener Student und „Aktivist der ersten Stunde“ Raul Jaubein.
Die Ortsgruppe aus Salzburg der IBÖ veranstaltete letzten Freitag ihren ersten Stammtisch im neuen Jahr. Diesen nutzten sie um sich nach einer längeren Winterpause wieder zusammen zu setzen und sich mit Gästen auszutauschen. Erfreulicherweise zeigten sich auch neue – und dazu noch sehr junge Gesichter; zwei junge Interessenten, ein Lehrling und ein Schüler reisten für ein Kennenlernen extra mit dem Zug aus dem Salzburger Land ein. Der gut besuchte Stammtisch konnte somit über die Problematiken hinwegweisen, die sich für den Veranstalter kurz vor Beginn ergaben; das vorgesehene Lokal wollte nicht im Netz öffentlich genannt werden und beim Eintreffen in das Ersatzlokal, stellte man fest, dass das ehemalige Wirtshaus nun zu einem Balkangrill geworden war.
Der Leiter der Ortsgruppe Edwin begrüßte trotz dieser symbolischen negativen Überraschung die alten und neuen Gäste und ging in einem kurzen Vortrag auf die Zielsetzung und Wertvorstellungen der Identitären Bewegung ein. Ein manchen Stammgästen der Salzburger nicht bekanntes Gesicht, wurde anschließend als Coreferent und Gastredner begrüßt; der aus Wien angereiste „Aktivist der ersten Stunde“ Raul Jaubein. Der schon bei der Gründung der Salzburger mithelfende Student ging in einer prägnanten Rede auf die frühen Anfänge IBÖ und allgemein der europäischen Identitären Bewegung ein. Nachdem mit einem Vergleich der gegenwärtigen Situation mit der ausbrechenden Endschlacht in Herr der Ringe die Aufmerksamkeit der Zuhörer - und besonders der jungen -gewonnen war, erzählte Jaubein von der Votivkirchenbesetzung, was davor geschah und was sich zu dem Zeitpunkt gesamteuropäisch ereignete. Der Aktivist betonte daran anschließend die Notwendigkeit der metapolitischen Gegenwehr in Form von Aktionen, gerade in der heutigen Situation. „Unsere Waffe ist die subversive Tat; die Aktion!“. Besonders freuen würde es ihm, gerade vor der altersbezogen jüngsten Ortsgruppe reden zu dürfen; „so soll es sein.“.
In einem anschaulichen Gleichnis, verglich Jaubein die tragende Gemeinschaft mit einem Baum, und deren Zerfall mit einem Aushöhlen des Stamms. Heutzutage seien besonders die Wurzeln bedroht, „ja, sie werden sogar verleugnet! Dabei ist jedem aber klar, dass ein Baum Wurzeln hat; ohne sie wäre er nie zum Baum geworden!“ Den zentralen Begriff der Identität erklärte er anhand der Vielfalt der Baumgattungen. Die ethnokulturelle Pluralität der Völker, sei vergleichbar mit der Baumvielfalt; würden aber einzelne Baumgattungen bedroht, so sei die Vielfalt im Ganzen gefährdet. Mit einem abschließenden Appell an die Zuhörer, das Gebot der Stunde zu achten und umgehend zu handeln, endete die pointierte Rede des Wieners. Anschließend wurde sich in einem gemütlichen Beisammensein reichhaltig ausgetauscht und zugeprostet. In einem Gespräch mit dem Stammtischleiter zeigte sich Jaubein erfreut, dass die einzelnen Ortsgruppen so unterschiedliche Gesichter hätten; es sei nicht Ziel eine elitäre Ansammlung von Studenten zu werden, sondern einen breiten Querschnitt der Bevölkerung zu repräsentieren. Der Stammtisch war somit als erste Veranstaltung der Salzburger ein voller Erfolg. Erst in den Morgenstunden endete dieses informative und gesellige Treffen. Wir sind schon auf weitere Stammtische gespannt!


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