Freitag, der 04.Oktober 2013, 13:00 Uhr: Kurz lasse ich noch meinen Blick über die hergerichteten Gepäckstücke und die beiden Kartons mit den ersten 200 Ausgaben unserer Zeitschrift „Identitäre Generation“ schweifen. Denn jetzt wird es ernst: Heute breche ich, Alexander Markovics, Inhhaber des AUREA AETAS Verlages und Obmann der Identitären Bewegung Österreich, zusammen mit drei anderen Identitären zum 2. Zwischentag nach Berlin auf. Und dieser ist eben nicht irgendeine Messe, sondern vielmehr die größte patriotische Buchmesse im deutschsprachigen Raum. Der perfekte Ort und die einzigartige Gelegenheit also, um das erste identitäre Verlagsprojekt des deutschsprachigen Raumes zu präsentieren! Schwerbepackt geht es zum Abfahrtstreffpunkt. Patrick Lenart, unser Chefredakteur und heldenhafter Fahrer (er wird mich mitsamt den anderen „Zwischentags“-Ausstellern der IB Österreich nach Berlin chauffieren) und unser Autor Mathias treffen pünktlich am Treffpunkt ein. Ebenso anwesend sind unsere exzentrischer Starschreiber Julian Fosfer (der uns mit Begriffsstreitereien, Gedichten und interessanten Anekdoten die ganze Fahrt über unterhalten wird) und Alexander Schleyer, der begnadete Dichter, Rheinländer und Franz-Kafka-Preisträger.

8 Stunden dauert die Fahrt über die Tschechei nach Berlin, welche wir in einem BMW-X1 bewältigen. Am späteren Abend treffen wir in Berlin ein und beziehen Quartier bei einer Berliner Burschenschaft, die uns freundlicherweise Obdach gewährt hat. Dort angekommen trinken und unterhalten wir uns noch bis in die frühen Morgenstunden mit Identitären aus Berlin, insbesondere Jannik, dem Obmann der IB Deutschland und den anwesenden Burschenschaftern sowie Felix Menzel, welcher zufällig auch anwesend ist. Gemeinsam tauschen wir uns noch bis in die frühen Morgenstunden lebhaft aus und feiern als gäbe es kein morgen. Solange, bis ich mit Erschrecken feststelle, dass es schon 3 Uhr in der Früh ist. Ein paar Stunden Schlaf sind noch drinnen, bis um 7 Uhr der Wecker läutet. Kurz vor 8 Uhr treffe ich zusammen mit Julian und einem anderen Aussteller, der uns freundlicherweise mitgenommen hat, beim Logenhaus in Berlin ein, wo die Messe stattfinden wird.

Nach kurzer Wartezeit lässt uns der Sicherheitsdienst eintreten. Gleich nach dem Betreten des Gebäudes erblicke ich Felix Menzel, der mich gleich zu unserem Stand führt. Dort angekommen beginne ich auch schon mit dem Aufbau, die ersten Ausgaben der Identitären Generation werden aufgelegt, die Lambdafahne gehisst.

Nachdem alles aufgebaut und hergerichtet ist, es ist kurz nach 8 Uhr, der Zwischentag beginnt offiziell erst um 10, mache ich einen kurzen Rundgang durch die Messehallen. Eine gute Gelegenheit um die ersten Rezensionsexemplare unseres Magazins zu verteilen und Kontakte zu knüpfen – insbesondere die Möglichkeit den bekannten patriotischen Publizisten, Journalisten und Nahostexperten Manuel Ochsenreiter, seines Zeichens Chefredakteur des Monatmagazins ZUERST!, kennenzulernen nütze ich natürlich sofort.

Nachdem ich einen kurzen Blick auf die Ausstellung zur Konservativen Revolution geworfen und mit den ebenso ausstellenden Burschenschaften, sie stellen im selben Saal wie wir von der IBÖ aus, ein paar Worte gewechselt habe, treffen auch schon die ersten Aussteller der IBD ein. Ich präsentiere Ihnen natürlich sofort unser Heft „Identitäre Generation“ und kann auch schon die ersten paar Ausgaben absetzen.

Auch Götz Kubitschek von der Sezession schaut auf einen Sprung vorbei – ebenso zwei Vertreter des Dvorak-Stocker Verlages. Als dann schließlich auch Dr. Karlheinz Weißmann ein Exemplar der Identitären Generation erwirbt ist endgültig klar, dass unser Heft einer DER Schlager des Zwischentages wird.

Um 10:00 Uhr beginnt der Zwischentag schließlich richtig: Zahlreiche Besucher halten für ein kurzes Gespräch mit mir über die Identitäre Bewegung und unsere Zeitschrift am Stand, ebenso zahlreiche Ausgaben des Hefts werden verkauft, neben den T-Shirts und Lambdafahnen unseres Versands natürlich versteht sich. Neben vielen neuen Gesichtern treffe ich auch viele alte Freunde und Bekannte aus Deutschland und Österreich, welche ich schon lange nicht mehr gesehn habe.

Im Laufe des Nachmittages bewerbe ich weiterhin unermüdlich unser Heft und setze Heft um Heft, Ausgabe um Ausgabe ab. Schließlich besucht unser tapferer Fahrer und Chefredakteur Patrick Lenart den Stand – für mich die Gelegenheit nach 7 Stunden ununterbrochener Werbetätigkeit eine kurze Pause einzulegen. Nach einer eingehenden Besichtigung der Ausstellung zur Konservativen Revolution widme ich mich dem Kulturprogramm am zwischentag, welches neben dem Politikprogramm von 10 – 18 Uhr parallel zur Ausstellungstätigkeit läuft. Ein Programm, dass derartig umfangreich und hochwertig ist, dass es wohl ohne Probleme einen zweiten Zwischentag gefüllt hätte. Doch viel Zeit bleibt mir dafür nicht: Bereits um 17 Uhr nehme ich als Vertreter der Identitären Bewegung Österreichs an einer Konferenz über „Rechte Jugendbewegungen in Europa“ teil. Da das umfangreiche Programm leider seinen Tribut fordert, können wir Diskutanten aus Frankreich, Österreich und Deutschland leider nur eine Frage beantworten, bevor auch schon zum nächsten Programmpunkt gehetzt wird. Im Anschluss folgt ein vorzügliches Abendessen – was mir auch der Gourmet Alexander Schleyer am Tisch auf Nachfrage gerne bestätigt. Der Abend endet schließlich mit einem grandiosen Vortrag von Dr. Karlheinz Weißmann – der Saal ist steckend voll.

Schließlich kehren wir nach einer großen Verabschiedungsrunde – wir haben viele neue Freunde und Verbündete gewonnen, alte Freunde wiedergesehn – zurück zu unserem Quartier, um noch ein paar Stunden Schlaf zu finden, bevor es wieder zurück nach Wien bzw. Graz geht. Ein paar wagemutige nützen die verbliebene Zeit schließlich dafür, um das Nachtleben Berlins zu erkunden. Um 03:00 Uhr in der Früh geht es schließlich wieder ab in die Heimat. Zur Mittagsstunde sind wir zurück in Wien. Zufrieden blicken wir auf das vergangene Wochenende zurück: Unser Verlag hat einen furiosen Start hingelegt, die „Identitäre Generation“ ist im deutschsprachigen Raum in aller Munde. Mag dieses Wochenende auch nur ein kleiner Schritt für die identitäre Kulturrevolution gewesen sein – so war es ein großer Schritt für die Identitäre Bewegung Österreichs!

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