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Die Asylkrise

Als im Sommer 2015 auf die Einladung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel weit über 1,5 Millionen Menschen über die Außengrenzen Europas ohne Widerstand nach Österreich, Deutschland, die Niederlande und Schweden strömten, war die „Asylkrise“ in aller Munde. Doch warum spricht man erst jetzt von einer Krise, wenn doch schon seit den späten 70er Jahren Menschen aus Nordafrika und dem Nahen Osten mit dem Boot nach Europa kommen? Sie kommen auf der Suche nach jenem Paradies, in welchem sie laut Schleppern umsonst ein Haus, ein Auto und eine Frau bekommen?

Der Grund dafür liegt einerseits im absichtlich zugelassenen Kontrollverlust unserer Politik. Die  eigenen Grenzen, und damit die Möglichkeit zu entscheiden, wer in ein Land einreisen darf und wer nicht, wurde aufgegeben. Das Chaos, das die westlichen Militärs und Geheimdienste seit den Golfkriegen im Nahen Osten und Nordafrika verursacht haben, kommt nun auch nach Europa. Salafismus, Selbstmordattentate und Massenvergewaltigungen sind aufgrund der Masseneinwanderung nicht länger auf den Nahen Osten und Nordafrika beschränkt, sondern prägen auch zunehmend das Bild der europäischen Metropolen.

Die Terrorattentate von Bataclan und die Vergewaltigungen in der Neujahrsnacht 2016 haben uns gezeigt, was „Offene Grenzen“ in Wahrheit bedeuten. Aber nicht nur wir Europäer, auch die in den Augen der Wirtschaftsbosse zynisch als „Humankapital“ betitelten Einwanderer, sind Opfer dieser Politik: Sie werden zu einer Art neuen „Sklaven“ erniedrigt und dürfen auf den Feldern Süditaliens, in den Gewächshäusern Spaniens und auf den Toiletten der Fastfoodfilialen unseres Kontinents für einen Hungerlohn schuften. Zudem ertranken Tausende von ihnen während der Überfahrt übers Mittelmeer. Aus dem versprochenen Paradies ist auch für sie nichts geworden. Auch für sie waren die Parolen von „Integration“ und „multikulturellen Gesellschaft“ ein Betrug.

Es handelt sich bei der sogenannten Asylkrise nicht um ein neues Phänomen, sondern um die finale Phase der Politik des Großen Austausches, welche von unseren Politikern schon seit Jahrzehnten praktiziert wird. Am Ende dieses Prozesses wird es kein Europa wie wir es kennen mehr geben, keinen Frieden und keine Ordnung, sondern ein Chaos wie es es etwa zur Zeit in weiten Teilen Iraks und Syriens herrscht.

Was können wir also dagegen tun? Auf diese Frage antworten wir Identitäre mit unseren drei Forderungen zur Lösung der Asylkrise:

  • Erstens muss eine Schließung der europäischen Außengrenzen nach dem Vorbild Ungarns und Australiens erfolgen, die ein Ende der „Willkommenspolitik“ bedeutet. Gleichzeitig muss eine „No Way!“-Kampagne nach australischem Vorbild in den Herkunftsländern der Einwanderer durchgeführt werden, um bereits das Entstehen der Migrationsströme zu verhindern.
  • Zweitens ist eine Hilfe vor Ort im Nahen Osten und Syrien notwendig. Nur wenn die Binnenvertriebenen und Flüchtlinge direkt vor Ort unterstützt werden, kann der Grundlage für den Massenansturm über das Mittelmeer der Boden entzogen, den Schlepperbanden das Handwerk gelegt und das Sterben im Mittelmeer gestoppt werden. Die Errichtung, Versorgung und militärische Sicherung von Flüchtlingslagern in Syrien durch Russland kann hier als Beispiel für Europa dienen.
  • Drittens ist es notwendig, die Remigration von Europa in den Nahen Osten einzuleiten. Nur wenn eine Umkehrung der bestehenden Wanderungsbewegungen einsetzt und jene Menschen, die illegal in unseren Kontinent eingewandert sind, zurückkehren, kann ein intellektuelles wie wirtschaftliches Ausbluten Nordafrikas und des Nahen Ostens verhindert und der Große Austausch in Europa gestoppt werden.

Im Gegensatz zu den europäischen Politikern, die diesen Wahnsinn verursacht haben und für Chaos, Ausbeutung und Ungerechtigkeit verantwortlich sind, ist die Identitäre Bewegung eine Kraft der Ordnung, die für eine gerechtere Welt eintritt. Jene Politiker, an deren Händen das Blut von Tausenden im Mittelmeer ertrunkenen Einwanderern, von Tausenden verschwundenen Kindern, aber auch das der Toten von Bataclan, der in Europa Ermordeten und Vergewaltigten klebt, können niemals ein Teil der Lösung der Asylkrise sein. Denn sie haben sie durch ihre Inkompetenz verursacht. Sie sind das Problem. Wir müssen sie austauschen bevor sie das Volk ausgetauscht haben.

 

 

Die Europäer werden früher oder später eine effiziente gemeinsame Grenzpolitik entwickeln. Auf die Dauer setzt der territoriale Imperativ sich durch. Es gibt schließlich keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung.

Peter Sloterdijk, Dt. Philosoph

Wir haben die Krisen in den EU-Ländern von Griechenland bis Frankreich; die Angst vor Überfremdung in der Bevölkerung. Europa muss versuchen dort anzusetzen, wo die Menschen ihre Wanderung beginnen.

Peter Turkson, Päpstl. Rat

Wer Festung Europa nicht gutheißt, hat Geschichte nicht verstanden.

Johanna Mikl-Leitner, Öst. Innenministerin

Manche von ihnen sagen, die Flüchtlingswelle sei zu groß, um sie zu stoppen. Das ist gefährlich. Diese Flüchtlingswelle ist zu groß, um sie nicht zu stoppen.

Donald Tusk, Eur. Ratspräsident