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Linksextreme „false flag“-Aktion auf AAU

Linksextreme Aktion soll IBÖ in die Schuhe geschoben werden. // Identitäre verurteilen solche Methoden. // Motiv könnte Wahlmobilisierung sein

Gestern Vormittag schrieb die ÖH Klagenfurt davon, dass mit Rasierklingen präparierte Sticker der Identitären Bewegung am Campus der AAU vorgefunden worden seien. Die Identitäre Bewegung distanziert sich ausdrücklich von solchen Methoden und vermutet eine „false flag“-Aktion linksextremer Aktivisten.

Luca Kerbl, Sprecher der Identitären Bewegung Kärntens, fragt: „Wie tief muss man sinken und wie viel Hass muss man in sich tragen, um so eine Aktion durchzuführen? Man schreckt nicht einmal vor ernsthaften Verletzungen zurück!“ Die Identitäre Bewegung ist der festen Überzeugung, dass es sich bei der Rasierklingen-Aktion auf er AAU um eine „false flag“-Aktion der Antifa handelt, die immer öfter mit gesetzwidrigem und gewalttätigem Verhalten auffällt.

Kerbl verurteilt die Aktion aufs Schärfste und betont: „Die Identitäre Bewegung hat ihre Meinung immer gewaltfrei geäußert und politische Gewalt stets vehement verurteilt. Diesem Grundprinzip bleibt die Identitäre Bewegung auch weiterhin treu.“

Nicht auszuschließen ist, dass es sich dabei um eine Mobilisierung-Aktion für die bevorstehenden ÖH-Wahlen handelt. „Besonders an der Uni Klagenfurt inszeniert man sich gerne als Verteidiger gegen eine faschistische Gefahr. Und wenn es keine gibt, muss man eben eine erfinden, um die eigenen Leute bei Laune zu halten“, so Kerbl abschließend.